Studium

Studium der Humanmedizin

Diese Seite soll Euch einen Einen Überblick über das Studium der Humanmedizin geben. Studienanfänger finden hier Informationen über den Ablauf des Vergabeverfahrens und das Medizinstudium in Hannover.

Zahnmediziner finden nähere Informationen auf der Seite der Fachgruppe Zahnmedizin.

Inhaltsverzeichnis

Studium mit Kind

Die MHH bietet mit dem Gleichstellungsbüro zahlreiche Angebote und Hilfestellungen für Studierende mit Kind. Weitere Details findet ihr auf unserer Seite Studieren mit Kind.
Zurück nach oben

BAföG

BAFÖG-ABTEILUNG

Callinstraße 30a, 30167 Hannover
Tel. 0511 / 76 – 88 126
bafoeg.hannover@nullsw-h.niedersachsen.de

Sprechstunden der SachbearbeiterInnen
Montag–Freitag 10:00–12:00 Uhr
Dienstag 13:00–17:00 Uhr
Am Donnerstag ist keine Sprechstunde
(im August Mo–Fr 9:00–15:00 Uhr, dann nur BAföG-Service-Büro)

Postadresse:
Postfach 58 69, 30058 Hannover

BAFÖG-SERVICE-BÜROS

ServiceCenter der Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1, Uni-Hauptgebäude, Lichthof, Ebene 01
Montag–Donnerstag 10:00–17:00 Uhr
Freitag 10:00–15:00 Uhr

FHH
Ricklinger Stadtweg 118
Donnerstag 11:00–14:00 Uhr
(nur Mitte März bis Mitte April und Mitte September bis Mitte Oktober)

MHH
Carl-Neuberg-Str. 1, AStA-Sprechstundenzimmer (01070)
Mittwoch 11:00–14:00 Uhr
(nur Mitte Oktober bis Mitte November)
Zurück nach oben

Stipendien

Dieser Abschnitt soll euch als kleine Hilfe bei der Suche nach Stipendien dienen.

Beachtet bitte, dass sie sich im Aufbau befindet und noch weiter ergänzt wird.

Stipendienlotse des Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet eine Plattform, um ein geeignetes Stipendium anhand von Wunschkriterien zu finden. Die Stipendiendatenbank lässt sich nach vielen verschiedenen Kriterien wie zum Beispiel Ausbildungsphasen, Studienfächern oder Zielregionen filtern. Der Stipendienlotse ist die zentrale Anlaufstelle für bundesweite und internationale Stipendien im privaten und öffentlichen Bereich.

Das Deutschlandstipendium

Mit dem Deutschlandstipendium hat die Bundesregierung erstmals ein bundesweit gültiges Stipendienprogramm auf den Weg gebracht, das private Mittelgeber in die Spitzenförderung an deutschen Hochschulen einbezieht. Begabte Studierende werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt.  Die Stipendien werden von privaten Mittelgebern und dem Bund gemeinsam finanziert. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei. Den Hochschulen obliegt damit die Einwerbung von Fördermitteln, die Organisation der Auswahl der StipendiatInnen und die Vergabe der Stipendien.

An der MHH wurden zum Wintersemester 2011/12 erstmalig Deutschlandstipendien vergeben. Mit der Förderung von 300€ im Monat wurden 14 besonders begabte, leistungsfähige und engagierte Studierende der MHH unterstützt.  Zum Windersemester 2013/14 konnten bereits 31 Stipendien vergeben werden. Neben guten Studienleistungen und dem persönlichen Engagement wurden auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, oder auch besondere persönliche Umstände berücksichtigt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und auf der MHH-Seite:

www.deutschlandstipendium.de

https://www.mh-hannover.de/deutschlandstipendium.html

Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst e. V. (DAAD) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und Studierendenschaften zur Pflege ihrer internationalen Beziehungen.

Der DAAD bietet ebenfalls ein Portal für die Suche von Stipendien an:

https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/

Stipendienportal barrierefrei-studieren.de/

Das Portal barrierefrei-studieren.de zeigt jedem (angehenden) Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung mit wenigen Klicks, welche Fördermöglichkeiten im individuellen Fall beantragt werden können. Möglich gemacht wird das durch ein Matching-Verfahren, das das Profil des Nutzers vollautomatisch mit einer Datenbank von mehr als 1.600 Fördermöglichkeiten speziell für (angehende) Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung abgleicht und in Echtzeit nur diejenigen Förderungen vorschlägt, die wirklich zum eigenen Lebenslauf passen. Zu den erfassten Fördermöglichkeiten zählen finanzielle Hilfen (z. B. Stipendien, Fahrtkostenzuschüsse, Gehörlosen- und Blindengeld etc.), technische Hilfsmittel, bedarfsgerechte Arbeitsmittel, Assistenzleistungen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Wohnzuschüsse, Sport- und Freizeitangebote). Barrierefrei-studieren.de wurde durch verschiedene Stiftungen (u. a. Randstad Stiftung, Werhahn Stiftung und Kämpgen Stiftung) und Spenden finanziert.

Stipendienportal myStipendium.de

Das Portal www.mystipendium.de ist eine Datenbank für Stipendien mit über 2.100 Fördereinträgen mit einem Gesamtwert von 610 Mio. Euro für Schüler/innen, Studierende und Promovierende. Jedem Nutzer werden nur jene Stipendien und Auslandsstipendien angezeigt, die auf den eigenen Lebenslauf passen. Das Portal umfasst eine große Bandbreite an Stipendien, die von der Finanzierung der Lebensunterhaltskosten, über eine finanzielle Unterstützung von Auslandsaufenthalten hin zu Beihilfen für wissenschaftliche Arbeiten reichen. Darüber hinaus liefert die Plattform zahlreiche Artikel zum Thema Stipendienbewerbung sowie Vorlagen für die eigene Stipendienbewerbung.
Zurück nach oben

Das Auswahlverfahren der MHH

Das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist ein Teil des Verfahrens zuer Vergabe von bundesweit zulassungsbeschränkten Studienplätzen durch hochschulstart. Im AdH werden 60 % jene Studienplätze für Medizin und Zahnmedizin an der MHH vergeben, die nach Abzug der sogenannten Vorabquoten noch zur Verfügung stehen. Unter Anwendung der von der jeweiligen Hochschule festgelegten Kriterien wird unter allen Bewerbern eine Rangreihe gebildet. Nähere, allgemeine Informationen zum AdH gibt es seitens der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart). hochschulstart verschickt dann nach dem 20. September auf der Grundlage dieser Gesamtreihenfolge die Zulassungsbescheide und nutzt die Gesamtreihenfolge auch für das erste und das zweite Nachrückverfahren. Die beiden Nachrückverfahren im Oktober und eine eventuelles Losverfahren werden aber nur durchgeführt, wenn nicht alle im Auswahlverfahren der Hochschulen für die MHH zugelassenen Studienplatzbewerber ihren Platz antreten.

Wie läuft das AdH an der MHH ab?

Im Auswahlverfahren der Hochschulen werden 60 % jener Studienplätze an der MHH vergeben, die nach Abzug der sogenannten Vorabquoten noch zur Verfügung stehen. Zum Wintersemester 2006/07 führt die MHH im Rahmen dieses Verfahrens mit einem Teil der Bewerber Auswahlgespräche durch. Dazu werden alle Studierenden, die für dieses Verfahren die MHH als erste Ortspräferenz angegeben haben, entsprechend ihrer Abiturdurchschnittsnote in eine Rangreihe gebracht (Vorauswahl). Dann werden von der MHH drei Mal so viele Bewerberinnen und Bewerber eingeladen, wie Plätze zu vergeben sind.Nur die so im Vorauswahlverfahren ermittelten Bewerberinnen und Bewerber erhalten ein Anschreiben von der MHH, in dem Ihnen neben dem Termin für das Auswahlgespräch auch die einzureichenden Unterlagen mitgeteilt werden. Jedes Gespräch wird ca. 30 Minuten dauern und zwischen dem 25. August und dem 09. September statt finden.Auf der Basis der Auswahlgespräche werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine Rangreihe gebracht. Zusammen mit der sich aus der Abiturdurchschnittsnote ergebenden Rangreihe wird am Ende eine Gesamtreihenfolge festgelegt, wobei die Abiturdurchschnittsnote zu 51% und das Ergebnis des Auswahlgesprächs zu 49% in diese Gesamtreihenfolge eingeht.Die ZVS verschickt dann nach dem 20. September auf der Grundlage dieser Gesamtreihenfolge die Zulassungsbescheide und nutzt die Gesamtreihenfolge auch für das erste und das zweite Nachrückverfahren. Die beiden Nachrückverfahren im Oktober und eine eventuelles Losverfahren werden aber nur durchgeführt, wenn nicht alle im Auswahlverfahren der Hochschulen für die MHH zugelassenen Studienplatzbewerber ihren Platz antreten.

Führt die MHH ein Losverfahren durch?

Wie alle deutschen Universitäten mit einem Studiengang, dessen Plätze über die ZVS vergeben werden, führt auch die MHH ein Losverfahren durch, wenn nach dem Auswahlverfahren der Hochschulen noch Plätze unbesetzt sind. Zwischen dem 15. 09. und dem 15. 10. können Sie sich online auf einen solchen eventuell noch frei gebliebenen Studienplatz im 1. Semester in Medizin oder Zahnmedizin bewerben. Sollten dann im 2. Nachrückverfahren des Auswahlverfahrens einzelne Plätze nicht vergeben werden können, werden diese im November verlost.

Die Website unter der das Losverfahren zu finden ist: https://webhost2.mh-hannover.de/tools/6417.html
Zurück nach oben

Studium an der MHH

Was beinhaltet die Ausbildung in der Humanmedizin?

Das Studium der Humanmedizin dauert in der Regel sechs Jahre, wobei in den ersten beiden Jahren hauptsächlich Grundlagenfächer (in einem Regelstudiengang) gelehrt werden. Dies sind zum Beispiel Anatomie, Chemie, Physik, Physiologie, Biochemie, Medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie. Nach Bestehen aller Kurse erfolgt die erste bundesweite Prüfung im Rahmen des Ersten Teils der Ärztlichen Prüfung (vulgo: Physikum) mit zweitägiger schriftlicher Prüfung und einer ca. einstündigen mündlichen Prüfung.Mit dem Examen in der Tasche steht der Weg frei in den klinischen Abschnitt. Dieser umfasst 4 Jahre oder 8 Semester, wobei in den ersten drei Jahren weiterhin Kurse und Vorlesungen stattfinden. Diese sind häufig mit ersten praktischen Erfahrungen verknüpft. In diesen drei Jahren werden die meisten klinisch/medizinischen Kenntnisse vermittelt. Sie beinhalten Fächer wie Pathologie, Pharmakologie, Mikrobiologie, Psychiatrie, Neurologie, Gynäkologie, Kinderheilkunde, Augenheilkunde, Dermatologie, Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und weitere. Insgesamt sind in 20 Fächer und 12 Querschnittsbereichen benotete Scheine zu erwerben.

Im letzten Jahr des Studiums (Praktisches Jahr) verbringt man 3 mal 16 Wochen auf verschiedenen Stationen. Dabei absolviert man je vier Monate (16 Wochen) in einer internistischen und in einer chirurgischen Abteilung. Der dritte Einsatz kann nach persönlichen Wunschvorstellungen ausgewählt werden.

Ergänzt wird das Studium durch einen dreimonatigen Krankenpflegeeinsatz vor Ablegung des ersten Ersten Teils der Ärztlichen Prüfung und durch weitere 4 Monate als Famulus (Praktikant unter Beaufsichtigung und Anleitung eines Arztes) bis zum Beginn des Praktischen Jahrs (PJ).

Am Ende fehlt dann noch der zweite Teil der Ärztlichen Prüfung (vulgo: Hammerexamen). Ist dieser auch erfolgreich bestanden, ist der Weg frei zur Approbation.

Wie unterscheidet sich das Studium an der MHH von anderen?

Seit dem Wintersemester 2005/2006 gibt es in Hannover einen Modellstudiengang, welcher die Fähigkeiten zum fächerübergreifenden Lernen und Denken vermitteln soll. Dies bezieht sich sowohl auf naturwissenschaftlich-medizinische, als auch auf psychosoziale Fertigkeiten im Rahmen einer adäquaten Grundversorgung von Patienten.Um dies zu erreichen werden im Unterschied zu Regelstudiengängen einige Neuerungen eingeführt. Rechtlich ist der Modellstudiengang einem Regelstudiengang gleichgestellt. Damit ist ein Wechsel in einen Regelstudiengang an einer anderen Hochschule ebenso möglich, wie der Wechsel in einen anderen Modellstudiengang. Ob dies sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden. Ob es praktisch realisiert werden kann, hängt in erster Linie von der Existenz freier Studienplätze in höheren Semestern ab. Diese sind gegenwärtig an allen medizinischen Fakultäten SEHR selten.Organisatorische Neuerungen sind:

  • Einführung eines Tertialsystems für den gesamten Studiengang
    (Je ein Studienjahr (2 Semester) wird in drei Blöcke á 10 Wochen aufgeteilt. Dieses Modell wird seit dem Wintersemester 2003/2004 bereits im klinischen Abschnitt erfolgreich verwendet.)
  • Ersatz des ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung durch hochschulinterne äquivalente Prüfungen, bei denen die Wissensprüfung am Ende einer Unterrichtseinheit (Modul) stattfindet und die bundeseinheitliche Kontrolle nach zwei Jahren entfällt.
  • Verzahnung von theoretischen und klinischen Fächern in allen Studienjahren mit wiederholtem Aufgreifen einzelner Themen im Sinne einer Lernspirale.

Inhaltliche Neuerungen sind:

  • Geblockte Unterrichtseinheiten mit gezielterer und effektiverer Wissensvermittlung und anschließender Prüfung (Module)
  • Verstärkte Ausbildung am Patienten in Zusammenarbeit mit Lehrpraxen und Lehrkrankenhäusern noch vor dem Praktischen Jahr, wobei dies in die Kurse integrierte Einheiten sind. Des Weiteren finden umfangreiche klinische Bezüge und Patientenkontakte bereits in den ersten zwei Jahren statt.
  • Strukturierte Schwerpunktbildung im Studium zwecks Schaffung von Freiräumen zur individuellen Schwerpunktsetzung
  • Möglichkeit zu einer strukturierten Doktorandenausbildung parallel zum Studium
  • Benotete Scheinvergabe ab dem ersten Semester

Zurück nach oben

Hochschulsport an der MHH
Das Zentrum für Hochschulsport nutzt auch die Räumlichkeiten der MHH, um das breite Sportangebot anzubieten.
Unter den folgenden Links findet Ihr eine Übersicht über die Zeiten und Räumlichkeiten der Kurse an der MHH:

Zurück nach oben

Beginn des Studiums

Von wann bis wann geht das erste Semester?

Das erste Semester beginnt immer in der 42. Kalenderwoche mit einer Begrüßung durch den Präsidenten der MHH.
Die erste Woche wird traditionell von der Gruppe Erstsemester-Arbeit gestaltet. Im Vordergrund steht das gegenseitige Kennenlernen, weniger das Lernen.
Mit der Einführung des Modellstudiengangs haben allerdings die von der MHH organisierten Pflichtveranstaltungen in dieser Woche deutlich zugenommen. Einerseits wird das Studium komplexer und benötigt mehr einführende Erklärungen. Andererseits will die MHH den Start ins Studium durch neue Veranstaltungen erleichtern. Damit dies aber funktionieren kann, müssen alle an diesen Terminen teilnehmen.

Wie kann ich mich in der MHH orientieren

Wenn man nicht vor Ort ist, aber einen ersten Überblick haben will, bietet sich der Lageplan der MHH an. Seit kurzem enthält dieser auch Verweise auf die wichtigsten Lehrräume und alle Stationen. Daneben sollte man aber unbedingt an der “Safari durch den MHH-Urwald” (Jeden ersten Montag im ersten Semester) teilnehmen.

Was ist beim Krankenpflegedienst zu beachten?

Der dreimonatige Krankenpflegedienst ist vor Beginn des Studiums oder während der unterrichtsfreien Zeiten des Studiums der Medizin im vorklinischen Studienabschnitt in einem Krankenhaus abzuleisten. Die MHH empfiehlt im Modellstudiengang die Ableistung von zwei Monaten des Krankenpflegedienstes vor Beginn des Studiums und des dritten Monats nach erfolgreichem Besuch des Moduls Diagnostische Methoden I (MSE_P_202) in einer Einrichtung, die hinsichtlich der Inhalte dieses dritten Monats spezielle Absprachen mit der MHH getroffen hat.

Brauchst du noch weiterführende Hilfe?
Schreib einfach an erstsemester@nullmhh-asta.de
Zurück nach oben

Das praktische Jahr (PJ)

Das Praktische Jahr (PJ) beginnt deutschlandweit zweimal im Jahr. Nach der alten ÄAppO noch einmal im August 2013 vor dem Hammerexamen und dann immer im Mai oder November nach dem Hammeraxamen. Es gliedert sich auf in drei Abschnitte mit je 16 Wochen, die an der MHH selbst, deren Lehrkrankenhäusern, im Ausland oder seit 2013 auch an allen anderen Universitäten und deren Lehrkrankenhäusern absolviert werden.

Informationen zum Praktisches Jahr an der MH-Hannover

Um die Vergabe für interne und externe Bewerber kümmert sich Frau Minx im PJ Büro.

Lehrkrankenhäuser

Auflistung der Lehrkrankenhäuser der MH Hannover
Zusammenfassung als PDF

Zurück nach oben